Buchtipp: Planen, gründen, wachsen

Ich bin gerade dabei, dieses Buch zu lesen:

plangen_gruenden_wachsen.gif

Leider war es sehr schwierig das Buch zu besorgen, da derzeit an einer neuen Auflage gebastelt wird. Die alte Ausgabe ist leider vollständig ausverkauft. Daher habe ich über eBay leider sogar noch mehr als den Neupreis bezahlen müssen. Aber das Geld habe ich schnell wieder raus. ;-)

Den Tipp habe ich übrigens von Andrea Anderheggen bekommen. Das ist jemand, der die besten Businss Pläne auf dieser Welt schreiben kann… :-)

Evtl. schaffe ich es in den kommenden Tagen/Wochen auch ein bisschen hier zu schreiben, was mir am Besten in dem Buch gefallen hat. Dann haben diejenigen auch etwas davon, die sich das Buch jetzt nicht kaufen können oder wollen…

Die Entscheidung ist gefallen

Heute um 9:54 Uhr: Wir nehmen CakePHP. Begründung von Adam: “Man soll nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen”.

PHP Framework

Es ist gar nicht so einfach, da eine richtige Entscheidung zu treffen..

Für ein Projekt von uns, welches derzeit noch auf keinem richtigen Framework basiert, wollen wir für die Zukunft ein PHP-Framework einführen. Dafür gibt es sehr viele Gründe, der Hauptgrund ist einfach, dass die Weiterentwicklung damit in Zukunft schenller geht.

Wie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Die Eigenentwicklung myFrame
  2. Das OpenSource Framework CakePHP

Es gibt zwar sicherlich noch weitere (super gute) Frameworks, die auch alle ihre Berechtigung haben, jedoch kommen derzeit nur myFrame oder CakePHP in Frage.

Normalerweise ist die Antwort klar: Unsere Eigenentwicklung myFrame. Warum auch nicht? Das haben wir selbst gemacht, wir wissen wie es funktioniert und können jederzeit am Kern Änderungen vornehmen wenn wir das wollen oder brauchen. Alles ist Objekt-orientiert und es gibt schon für fast alles fertige Klassen oder Funktionen. Eine Google Map kann ich mit 2 Zeilen Code einbinden und egal welche Idee ist ganz schnell umgesetzt. Einziger (spontaner) Nachteil: es ist ab und zu etwas langsam, was jedoch Auslegungssache ist.

Jedoch solle man immer offen für etwas Neues und nicht zu sehr verliebt (und damit blind) in die eigene Software sein. CakePHP ist gut, schnell und vor allem sehr weit verbreitet. Viele große Seiten setzen es ein und die Community ist sehr aktiv. Ein Mitarbeiter von uns hat bereits 5 Projekte auf Basis von CakePHP realisiert uns ist total begeistert. Für mich sind die Testbarkeit (ist bei myFrame noch nicht so gut) und die große Verbreitung die wichtigsten Argumente für CakePHP.

Jedenfalls haben wir uns heute zusammengesetzt und darüber diskutiert, sowie Vor- und Nachteile gesammelt. U.a. haben wir festgehalten:

myFrame oder CakePHP

Die Tendenz geht in Richtung myFrame, das liegt jedoch daran, dass die meisten Anwesenden schon mehrere Monate damit gearbeitet haben und die wesentlichen Funktionen kennen. Noch ist jedoch nichts entschieden.

Als Deadline haben wir uns morgen heute (es ist ja schon 0:56 Uhr) 10:00 Uhr gesetzt. Dann wird entschieden. Ich persönlich kann mit beiden Frameworks leben. Jedoch tue ich mit mit einer Entscheidung etwas schwer, weil es nachher keinen Weg mehr zurück gibt. (Naja, keinen Weg zurück ohne Aufwand ;-) )

Der Dukudu Effekt

dukudueffekt.png

Und das alles nur wegen

HowTo: Das perfekte Web 2.0 Layout

Wir sind schon seit ein paar Tagen dabei, Latengo einfacher zu machen. Dadurch müssen wir u.a. die Stuktur/Navigation ändern und wollen gleichzeitig auch das Layout Web-2.0iger machen.

Nun bin ich (leider) kein Grafiker, der sowas nebenbei mal herzaubert. Daher habe mich ein bisschen auf die Suche nach Informationen gemacht, damit ich da ein bisschen mehr Bescheid weiss und einem Grafiker genau sagen kann, was ich will.

Dabei bin ich auf folgende zwei Dokumente gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Hier das Inhaltsverzeichnis:

  1. Simple Struktur
  2. Zentrales Layout
  3. Weniger Spalten
  4. Markanter Header
  5. Sich klar abgrenzende Bereiche
  6. Simple Navigation
  7. Auffallende Logos
  8. Grösserer Text
  9. Fetter Lead-Text
  10. Ins Auge stechende Farben
  11. Liebevoll gestaltete Grafiken
  12. Farbverläufe
  13. Lichtreflexionen
  14. Süsse Icons
  15. Der Web 2.0 Stern

Bisher habe ich das Dokument nur überflogen, jedoch ist der erste Eindruck davon super.

PS: Leider haben wir in unserem Team keinen Grafiker, der sowas umsetzen kann. Wenn jemand Zeit und Lust hat uns zu helfen, würde ich mich auf die Kontaktaufnahme freuen.

Allen anderen viel Spaß beim Lesen Lernen.

Social Network für Väter

happypapa.png

Bald ist es soweit, dann startet in Deutschland endlich auch das erstes Social Network für Väter. Nachdem die Mütter schon etwas haben, war es nun wirklich auch mal an der Zeit für die Väter was zu machen.

Initiator ist mein Freund und Arbeitskollege Dirk Rudolf, der mit seiner 3,5 Monate alten jungen Tochter genau der richtige Mann für den Job ist.

Viel Erfolg, Dirk.

Barcamp On-Demand = Barcast

Nachdem ich hier über eine wöchentliche Telefonkonferenz nachgedacht habe, bei der sich jede Woche ein neues Startup vorstellt, gibt es heute hier die Weiterentwicklung 2.0 der Idee:

Was ein Barcamp ist wissen wir alle. Ein Barcast ist vom Prinzip her genau wie ein Barcamp, jedoch finden die Sessions per Telefonkonferenz statt. Jeder kann (wann er will) eine Session anbieten und jeder kann (wenn er will) an dieser Session teilnehmen.

Organisiert wird alles unter www.barcast.de über ein Wiki. Jeder kann dort (ohne sich zu registrieren) eine Session anbieten. Wer mitmachen/teilnehmen will, sollte sich vorher auf der Detailseite zu der Session in eine Liste eintragen. Wenn sich niemand einträgt, findet die Session auch nicht statt.

Telefoniert wird über Skype. Derjenige, der eine Session anbieten möchte, richtet auch gleich noch einen entsprechenden Skypecast ein und verlinkt diesen über das Wiki. Es wäre gut, wenn jeder die Sessions auch aufzeichnen könnte und diese dann ebenfalls ins Wiki stellen würde. Dann können die Leute, die leider keine Zeit hatte, sich diese nachträglich noch anhören.

Timo Heuer möchte mir dabei helfen, das Ganze zu organisieren. Wer auch noch mithelfen will, sollte sich einfach bei Timo oder mir melden. Wir werden gemeinsam bis Ende Juni die Struktur im Wiki anlegen, sodass ab Anfang Juli die Sessions stattfinden können.

Daher haben wir jetzt noch ein bisschen Zeit für den Sinn und Unsinn von Barcast zu diskutieren. Was haltet ihr davon? Braucht die Menschheit sowas oder kann man sich das sparen?

Aus den Fehlern von anderen lernen

  1. Gute Leute lernen aus ihren eigenen Fehlern.
  2. Sehr gute Leute lernen zusätzlich noch aus den Fehlern, die andere gemacht haben und vermeiden diese schon vorher.

toilettenpapier.jpg

Jetzt frage ich mich, wie dazu das passende Web 2.o Portal aussehen könnte.

  • Wie kann die Gemeinschaft mich vor Fehlern bewahren?
  • Wie kann ich anderen mit meinem Wissen helfen?

Irgendwie suche ich nach einem Mix aus Erfahrungsaustausch, Entscheidungsfindung und Argumenten dafür oder dagegen. Und alles begründet vor allem mit den Konsequenzen.

Ich stelle mir sowas vor:

Eine Webseite mit einer Überschrift und darunter drei Spalten mit den Beschriftungen “Falsch”, “Richtig”, “Weil”. Unter diesen Spalten ist noch eine Zeile mit passenden Tags. Das ganze ist ein Portal wo jeder mitmachen (also eintragen) kann ohne sich vorher zu registrieren. Es gibt zahlreiche Plugins für WordPress, Firefox, Netvibes-Widget, etc. damit ich von überall etwas eintragen kann, ohne umständliche die Webseite wechseln zu müssen. Auf der Seite kann man dann schnell über die Tags oder Suche nach Beiträgen suchen, was aber natürlich auch über das Firefox, Netvibes, etc. Plugin funktioniert. Eine zusätzliche Einteilung der Beiträge in Kategorien und das Vorhandensein von diversen Ranglisten wäre ebenfalls wünschenswert.

Wobei ich mich schon fragen:

  1. Braucht sowas wirklich jemand?
  2. Würde ich sowas wirklich auch nutzen?
  3. Ist die Suche/Recherche über Google nicht besser?

Alle normalen Methoden von anderen zu lernen (Bücher, Zeitschriften, Blogs lesen, Erfahrungen austauchen, Konferenzen, Barcamps, etc) will ich mal außen vor lassen. Ich hätte gerne etwas Web-2.0-iges was mich (halbwegs automatisch) vor Fehlern bewart… keine Ahnung wie… aber sowas wäre irgendwie super finde ich… Ich könnte euch ja auch mal ein paar Gedanken dazu machen wie sowas funktionieren könnte.

Web 2.0 Gründer haben nur noch 6 Tage Zeit…

… denn am 30. Juni 2007 ist Einsendeschluss für den Gründerwettbewerb vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Bis zu 5 Startups bekommen 25.000 Euro Startkapital, weitere 15 Startups bis zu 5.000 Euro. Dazu gibt es noch natürlich Coaching und Seminare.

Als Gründer braucht man keinen fertigen Business Plan, sondern eine Skizze der Idee auf bis zu 10 Seiten:

  1. Klare Darstellung der Gründungsidee
    Können Sie Ihre Idee in einem Satz zusammenfassen? Würde Ihr Banksachbearbeiter Ihre Gründungsskizze verstehen?
  2. Produktdefinition
    Was genau wollen Sie verkaufen? Welchen Nutzen hat Ihr Kunde von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung?
  3. Technische Innovation
    Was ist der Clou Ihrer Idee? Wo gehen Sie über den heutigen Stand der Technik hinaus?
  4. Machbarkeit der Gründungsidee
    Ist Ihre Idee technisch und wirtschaftlich umsetzbar? Wissen Sie, welche Ressourcen Sie für die Umsetzung Ihrer Idee benötigen?
  5. Gründerpersönlichkeit
    Welche Qualifikationen und welche Erfahrungen zeichnen gerade Sie für Ihre Gründung aus?
  6. Marktpotenzial
    Wer sind Ihre Kunden? Wer sind Ihre Wettbewerber? Warum ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung besser als bei den Wettbewerbern?
  7. Marketing- und Vertriebskonzept
    Wie kommen Sie als Newcomer in Ihren Markt hinein? Wer verkauft Ihre Produkte oder Dienstleistungen?

Naja, wenn man diese Fragen alle beantwortet hat, sollte der Weg zu einem normalen Business Plan nicht mehr so weit sein. Wer jetzt noch damit anfängt, sollte locker noch bis zum Samstag fertig werden.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg. Auch dir, Sandro. Die Idee ist super (nein, ich werde sie hier nicht bloggen ;-) ) und ich glaube du hast sehr gute Chancen zu gewinnen.

Instant Messaging in Unternehmen

Heute habe ich bei Golem ein Bericht über Instant Messaging in Unternehmen gelesen. Fazit: Bis 2013 sollen 95 Prozent von (globalen) Unternehmen IM benutzen.

Wir haben schon vorletztes Jahr einen Jabber Server installiert und auf jedem Arbeitsplatz Miranda installiert. Und es ist einfach super praktisch.

Es kommt so oft vor, dass man

  • mal dem Dirk einen Link schicken muss
  • kurz den Thorsten fragt, warum der Server schon wieder so langsam ist
  • den Clemens fragt, ob der Zeit für eine kurze Besprechung hat
  • dem Rolf eine Support Anfrage weiterleitet
  • eine neue Aufgabe (für Zwischendurch) an Timo weiterleitet
  • bei Philipp nachfragt, ob er das Essen schon bestellt hat
  • den Christian fragt, ob er mal kurz rüber kommen kann
  • etc, etc, etc.

Ohne IM würde die Kommunikation nicht so schnell und effektiv ablaufen wie es jetzt der Fall ist – sogar nicht, wenn der Kollege direkt gegenüber sitzt.

Der Grund für einen eigenen Jabber Server war die Tatsache, dass jeder Mitarbeiter privat einen anderen IM Dienst benutzt hat. Der eine war bei ICQ, der andere bei Yahoo oder Google. Daher haben wir einfach einen eigenen Server auf unserem Development Server installiert und für jeden Arbeitsplatz (nicht Mitarbeiter, sondern Arbeitsplatz) einen Account eingerichtet.

Die Nutzung des privaten Accounts während der Geschäftszeiten ist bei uns erlaubt (bzw. nicht verboten). Ich habe absolut nichts dagegen, wenn auch mal eine private Frage während der Arbeit per IM beantwortet wird, solange das nicht Überhand nimmt… bisher gab es aber noch keine Probleme.

Heute würde ich das übrigens anders organisieren: Heute würde nicht mehr Jabber installieren, sondern nur noch Skype auf allen Rechnern. Jeder müsste dürfte sich einen Account anlegen (falls er noch keinen hat) und die Kommunikation würde über Skype stattfinden. Vorteile: Man kann zusätzlich noch telefonieren, es gibt Gruppen-Unterhaltungen und es sieht schöner aus. ;-)

Warum ich die Organisation nicht ändere? Das hat mir Uwe beigebracht: Never change a running system.

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