Ich habe eben diesen Beitrag von SwissStartups.com gelesen und kann zu 100% zustimmen. Es geht um die Parallelen zwischen einem Unternehmer und einem professionellem Pokerspieler….
Der Autor will (zurecht ) anonym bleiben und nennt sich Tim. Gestern Abend habe ich mich mehrere Stunden dort köstlich amüsiert. Vor allem die Kommentare sind sehr zu empfehlen. Den Kommentar Feed musste ich sogar in meinem Feed-Reader abonnieren…. *lach*
Wer ist eigentlich Tim? Ich habe keine Ahnung obwohl ich es einem schon zutrauen würde, aber… nee…
Ich habe bereits im letzten Jahrtausend die Domains
www.foodorder.de und www.food-order.de
sowie die Telefonnummer
0800 / FOODORDER
reserviert. Leider hatte ich bisher noch keine Zeit da was zu machen.
Daher suche ich über diesen Weg nach Leuten, die da was zu machen wollen (und können). Ich bin für alles offen. Es gibt nichts schlimmeres als nicht benutzte Domains und fast “fertige Ideen” im Kopf…
Ich zitiere mal einen Kommentar zu diesem Beitrag aus dem Ex-Dukudu-Blog von Christian Reder. Verfasst wurde der Beitrag von einem George, der jedoch leider keine URL angegeben hat.
Auf die Blogosphäre würde ich mich jedenfalls bei einem Projektstart NICHT mehr stützen. Damit informiert man als Erstes nur die liebe Konkurrenz, die nur auf Ideen zum Klauen wartet. Dann gibt’s auf einmal gleich 3 map-basierte Lokalnetzwerke wie z.B. meinnachbar, townster, townkings Die eigentliche Zielgruppe (die “normalen” User nenne ich sie gern) erreicht man damit so gut wie nicht. Und wenn die Blogger nur mit ihren sinnlosen Einträgen Microblog-Services zumüllen, dann ist das für “normale” User schon mal uninteressant und man surft weiter…
Tja, was soll ich dazu sagen: Der Mann hat recht.
Und das tragische daran: Für mich ist war 1 Blog Beitrag über Latengo mehr wert als 100 neue Latengo-Mitglieder pro Tag. Eigentlich total bescheuert, wenn man mal darüber nachdenkt…
Zwar haben fast alle großen Firmen sowas, jedoch ist das sicherlich auch bei kleinen Startups gar nicht mal so schlecht, wenn alles mal schriftlich festgehalten wird, wie sich die Gründer das Miteinander so vorstellen…
Ich hatte (vor ca. 1-2 Jahren) mal eine MindMap über die Vision, Mission, Werte und vor allem den Zielen der Firma gemacht und diese im A0 Format ausgedruckt an die Wand gehängt. Das hat den Vorteil, dass man die MindMap einfacher aktualisieren kann und bei Bedarf an die gleiche Stelle einfach die neue Fassung hängen kann. Desweiteren hat man den Inhalt schneller verstanden (wenn man das Prinzip von Mindmaps verstanden hat). Man muss nicht 20 Seiten Text lesen, sonder kann in 5 Minuten sich die Mindmap anschauen und weiss nachher, was Sache ist.
Leider habe ich (nach der Neuorientierung der Firma in Richtung Web 2.0) diese MindMap nicht mehr aktualisiert. Ich habe es einfach vergessen und mir daher jetzt fest vorgenommen, dies in den nächsten Wochen nachzuholen…