Diplomarbeit von Rolf H. Viehmann

… kann man sich hier kostenlos herunterladen.

Obwohl ich (meiner Meinung nach durchaus) ein technisches Verständnis habe, verstehe ich von der Diplomarbeit leider absolut nichts. Das Thema lautet nämlich “Implementing the 32-bit MIPS-like RISC processor ECO32 in an FPGA” und mit sowas hatte ich bisher absolut nichts zu tun. :-)


Kategorien: Irgendwas anderes
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One Response to “Diplomarbeit von Rolf H. Viehmann”

  1. Ja, die Diplomarbeit ist halt doch etwas ganz anderes, als “normale Softwareentwicklung”, wie sie vermutlich die meisten Leser dieses Blogs kennen. Ich habe einige Teile des Prozessors “ECO32″ (ein Lehr- und Forschungsprojekt an unserer FH) implementiert, indem ich Verilog-Code entwickelt hab. Verilog-Code beschreibt keine Software, sondern Hardware, man arbeitet also sehr kleinschrittig, weil man alle Details der Hardware festlegt, wobei auf dieser Ebene selbst ein einzelner Assembler-Befehl noch eine recht abstrakte Anweisung ist.

    Letztlich muss (in der Hardware) eine ganze Menge passieren, um einen einzelnen Befehl abzuarbeiten. Und dass, obwohl RISC-Prozessoren typischerweise nur ganz simple Assembler-Befehle beherrschen, die nur “ganz wenig” machen (aus Sicht eines Compilerbauers). x86-Prozessoren sind CISC-Prozessoren (CISC=Gegenteil von RISC), da macht ein einzelner Befehl noch sehr viel mehr. Das ist in Hardware ganz grausam schwierig umzusetzen. Ich beneide die Ingenieure bei Intel und AMD daher nicht, vor allem nicht für den x86-Befehlssatz, der voller Altlasten und (aus heutiger Sicht) fragwürdiger Designentscheidungen ist, aber wenn man ihn ändern würde, müsste jegliche Software zu 100% neu compiliert werden, auch Betriebssysteme, Treiber, Multimedia-Codecs, etc. Daher sind Intel und AMD hier nicht so frei, wie sie es gerne wären.

    Ich hab sowas (Entwicklung mit Verilog) vorher auch noch nie gemacht, daher war es eine interessante Erfahrung, und ich hab viel gelernt. Aber irgendwie bin ich froh, dass ich das nicht jahrelang in Vollzeit machen muss, ich arbeite (wie mir durch die Diplomarbeit klar geworden ist) dann doch lieber an Software, wobei ich moderne, von der Hardware weit entfernte Programmiersprachen wie Java, C# und VB.NET am liebsten mag. Aber es ist ja nicht dumm, auch mal das andere Extrem kennen zu lernen, schon alleine, damit man davon auch mal eine Vorstellung hat.

    Ich hätte evtl. noch ein umfangreiches Einleitungs-Kapitel schreiben können, in dem z. B. erklärt wird, was die Begriffe MIPS, RISC, FPGA usw. eigentlich bedeuten, aber ich wollte halt vor allem beschreiben, was ich gemacht und dabei festgestellt habe, außerdem alle projektspezifischen Dinge (Architektur des ECO32, verwendete Werkzeuge, etc.). Im Netz gibt es zu den nicht projektspezifischen Begriffen/Technologieen (MIPS, RISC, FPGA, …) ohnehin jede Menge Literatur, und entsprechende Bücher sowieso. Daher hab ich das in der Arbeit nicht sonderlich breit beschrieben.

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