Hessentag 2007 in Butzbach

Es geht los. Morgen. Chaos in Butzbach. Hessentag in Butzbach. Und ich freue mich drauf. Wenn das Wetter gut wird, werden bis zu 1. Million Besucher erwartet.

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Hier das Programm, es gibt über 1000 verschiedene Veranstaltungen.

 

Auf diese Veranstaltungen freue ich mich besonders (weil ich Karten habe ;-) :

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Für alle die, die Butzbach nicht kennen und während dem Hessentag nicht vorbeikommen können, hier ein paar Fotos:

Butzbach vor dem Hessentag:

 

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Butzbach während dem Hessentag:

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Butzbach nach dem Hessentag:

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Fotos via Hessentagsblogger

Im Ernst: Butzbach hat sehr viel getan (auch nachhaltige Verbesserungen) und wird genug vom Hessentag profitieren. Und das ist auch gut so.

OpenID

Feiertage sind schön, man hat nämlich Zeit sich mit anderen, neuen Dingen zu beschäftigen… Heute habe ich endlich mal OpenID getestet.

Für alle die es nicht wissen: Mit OpenID kann man sich relativ einfach bei Webseiten anmelden. Anstatt (wie bisher üblich) seinen Benutzernamen und Passwort auf der anderen Webseite einzugeben, muss man nur noch eine URL (zu seinem OpenID Server) angeben, der anderen Webseite Zugriff gewähren (1 Klick) und schon ist man eingeloggt. Klingt einfach, ist es auch. Details gibt es bei Wikipedia.

Da ich keine Lust hatte einen eigenen OpenID Server zu installieren (und später zu pflegen, upzudaten, etc.) habe ich mich bei MyOpenID.com angemeldet. Mein Benutzername lautet dort “kartmann”, sodass meine neue OpenID-Url jetzt “kartmann.myopenid.com” lautet. Mit dieser Url kann ich mich jetzt überall registrieren und anmelden.

Da mir das jedoch nicht persönlich genug ist, habe ich den Html Header von meinem Blog mit folgendem Eintrag erweitert:

<link rel=”openid.server” href=”http://www.myopenid.com/server” />
<link rel=”openid.delegate” href=”http://kartmann.myopenid.com” />

Dies hat den Vorteil, dass ich nicht mehr “kartmann.myopenid.com” auf den anderen Webseiten eintippen muss, sondern die Url von meinem Blog: “ortw.in” eingeben kann. Finde ich irgendwie cooler. :-)

So funktioniert das Ganze im Detail am Beispiel der Seite Netscape.com:

1.) Die Webseite www.netscape.com im Browser aufrufen und auf Sign In klicken.

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2.) Unter OpenID die Url zum OpenID-Server angeben. In meinem Fall ist das  jetzt “http://ortw.in”. Das “http://” kann man auch weglassen.

openid_1.png

3.) Man wird von der Netscape Seite zu dem OpenID Server weitergeleitet, in meinem Fall zu MyOpenId.com

4.) Hier kann ich nun sehen, dass ich mich für die Webseite www.netscape.com einloggen möchte und welche Informationen der Dienst von mir haben möchte: Meinen Standard- Benutzernamen und meine E-Mail-Adresse. Sollte ich bei MyOpenId nicht eingeloggt sein, muss ich mich vorher einloggen.

5.) Dann gibt es drei Aktionen: Für immer erlauben, nur einmal erlauben oder nicht erlauben. Ich wähle “immer erlauben” aus, damit ich beim nächsten Login nicht mehr gefragt werde.

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6.) Jetzt werde ich zurück zur Netscape Seite weitergeleitet und sehe die Bestätigung, dass das Login erfolgreich war.

7.) Dort muss ich noch einen Benutzernamen wählen (bzw. meinen Standard-Benutzernamen bestätigen) und die Registrierung wird abgeschlossen.

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8.) Nescape möchte meine E-Mail-Adresse (auch noch einmal) überprüfen, schickt mir eine Mail mit einem Link, der nach dem Klicken meinen Account freischaltet.

openid_4.pngopenid_5.pngopenid_6.png

9.) Ab jetzt kann ich mich mit einer OpenID Url einloggen. Einfach die OpenID Url eintippen, auf Login klicken…

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10.) … und ich bin eingeloggt. :-)

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Fazit

Ich muss mir nur noch das Passwort von MyOpenId merken, das ist super. Leider wird dieser Service (derzeit) noch bei so gut wie keinen Webseiten angeboten, die ich benutze.

Trotzdem finde ich OpenID super spannend und hoffe, dass es sich durchsetzen wird. Wir werden unsere Projekte Latengo und Wamadu in den nächsten Wochen auch mit der Möglichkeit erweitern, sich per OpenID zu registrieren und einzuloggen.

Die Zukunft von http://ortw.in

Eigentlich ganz einfach: Ich schreibe wann ich will, sooft ich will und über alles was ich will.

Geplant sind 1-2 Beiträge pro Woche. Ganz cool wären Beiträge über

  • Alles was ich falsch gemacht und was ich daraus gelernt habe.
  • Alles was mich gerade bewegt und ich Anderen mitteilen möchte.
  • Neue Erkenntnisse aus meinen Projekten, inkl. sehr viel Werbung ;-)
  • Aktuelle Trends, neue Webseiten, Dienste, Portale, etc. (soweit relevant)

Soviel zur Theorie, mal sehen was daraus wird…

Warum unser Latengo-Blog nicht funktioniert hat

Projektstart von Latengo war vor etwa 10 Monaten, irgendwann Mitte 2006. Ich habe gleich in den ersten Tagen WordPress auf unserem Server installiert und wollte dem neuen, tollen Web 2.0 Projekt einen neuen, tollen Blog “geben”.

Warum?

Ehrlich gesagt nur, weil alle anderen das auch machen. Jede neue Web 2.0 Seite wird von einem gesetzlich vorgeschriebenen Blog begleitet. Also brauchten wir auch einen Blog. Basta.

In den ersten Tagen war ich super motiviert, ich habe sogar rückwirkend Beiträge geschrieben und alle möglichen Informationen online gestellt, ohne damit irgendeine Ziel zu verfolgen… Zwei Wochen später war die Luft raus, die Motivation etwas zu schreiben war weg. Dazu kam noch die Tatsache, dass wir alle “Arbeit ohne Ende” hatten und Blogbeiträge zu schreiben als Belastung gesehen wurde. Jede Minute, die ich nicht für Latengo geopfert habe, war verschwendet. Zeit mit Blogschreiben zu verschwenden war keine Option.

Ein paar Wochen später war eine lauffähige Version von Latengo fertig. Wir haben die Beta Phase gestartet und wollen mit dem Marketing anfangen. Ich habe mich weniger mit der Technik, sondern mehr mit der Vermarktung von Latengo beschäftigt. Dann kam der Blog wieder ins Spiel. Da der Blog im Unterordner www.latengo.de/blog/ nicht mehr so sexy war, spendierten wir dem Blog einen eigene super-coole Domain: www.latengo-coffee-house.de. In einem Cafe trifft man sich und plaudert. Wir wollen über Latengo plaudern. Wir wollen mit unseren Mitgliedern über Latengo plaudern.

In der Zwischenzeit hatte ich auch einiges über Blogs gelernt und wie diese funktionieren. Was RSS Feeds sind, was ein Trackback ist und warum sich  alle Blobetreiber Kommentare wünschen. (Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ca. fünf Blogs aboniert, die ich jeden Tag gelesen habe.)

Also habe ich allen Mitarbeitern von Latengo einen Zugang eingerichtet und gehofft, dass jetzt alles von alleine funktioniert. Jeder sollte schreiben was er möchte. Thorsten weiß z.B. alles über PHP und bekommt Neues in diesem Bereich relativ früh mit. Gleiches gilt für Clemens mit CSS und Javascript. Die Idee war dann, dass alle die News aus ”ihrem Bereich” auch im Latengo
Blog veröffentlichen.

Warum hat es nicht funktioniert?

Ich würde sagen, weil Thorsten und Clemens keine Blogger sind. Wenn man sowas nicht absolut freiwillig macht (sondern vom Chef gesagt bekommt, man soll mal bloggen) funktioniert das nicht. Ich habe auch nie
jemanden ”gezwungen” was zu schreiben. Alles war freiwillig, so nach dem
Motto: ”Wenn du Lust hast, kannst du ja mal…”. Evtl. hätte ich hier genauer mit
den Leuten besprechen sollen was ich mir davon verspreche und welche Vorteile
wir damit hätten.

Und wie geht die Geschichte weiter?

Ich blogge unter http://ortw.in, Dirk bloggt unter http://webszene-blog.de. Der Latengo Blog wird zu einem “reinen Feature Blog”. Sobald es auf der Webseite etwas Neues gibt, schreiben wir das rein.

Die 1-Euro-GmbH

Es war ja schon länger im Gespräch und jetzt ist es amtlich: Das GmbH Gesetz wird reformiert. Künftig soll das Mindeststammkapital nicht mehr 25.000 Euro, sondern nur noch 10.000 Euro betragen. Gründen kann man mit nur 1 Euro und muss jährlich mindestens ein Viertel des Gewinnes in Stammkapital umwandeln, bis man die 10.000 Euro erreicht hat. Außerdem braucht man keinen Notar mehr, wenn man einen Standard-Gesellschaftsvertrag benutzt.

Grundsätzlich finde ich, dass jeder Unternehmer seine Tätigkeiten über eine Kapitalgesellschaft abwickeln sollte. Wenn man schon 24h am Tag für seine Firma arbeitet und oft ein hohes Risiko im Vergleich zu einem Standard-40-Stunden-pro-Woche-Job eingeht, sollte man nicht noch zusätzlich mit allem was man hat dafür haften.

Daher haben viele, die nicht persönlich haften wollen und keine 12.500 Euro (für die Einzahlung der Hälfte des GmbH-Stammkapitals) hatten eine UK Limited gegründet. Für mich ist diese Rechtsform jedoch nie in Frage gekommen. Hauptgrund: Ich will mich nicht mit dem britischen Recht auseinander setzen müssen, wenn ich das nicht brauche. Das deutsche Recht ist schon kompliziert genug. Außerdem ist der Ruf der GmbH in Deutschland besser als der einer Limited.

Sehr gut an den neuen Regelungen finde ich auch, dass man jetzt keinen Notar mehr braucht, wenn man einen Standard-Vertrag nimmt. Man muss jedoch noch abwarten und schauen, wie das mit dem Mustervertrag in der Praxis gehandhabt wird. Meine beiden GmbHs haben auch nur einen Standard-Vertrag mit einer Ausnahme: Ich habe Regelungen bzgl. einer möglichen Scheidung eines Mitgesellschafters getroffen. Wenn ich eine Firma mit Person A gründe, will ich auch nur mit dieser Person A die Firma betreiben, nicht mit seiner Frau, Ex-Frau, etc. Wenn ein solcher Absatz nicht im Standard-Vertrag drin ist, braucht man wohl immer noch einen Notar…

Die Gründungsdauer soll ebenfalls stark verkürzt werden. Wurde ja auch endlich mal Zeit. :-)

Webinale & PHP Conference 2007

So, die Tasche ist gepackt und morgen werde ich um 6:30 Uhr abgeholt. Thorsten, Clemens und ich fahren zur Webinale nach Ludwigsburg. Dirk kommt am Dienstag dazu.

Nach der Webinale geht es am Mittwoch gleich weiter mit Dirk nach Gauting (Treffen mit Christoph Klein bzw. der ). Am Freitag bin ich dann wieder zurück im Büro.

14 Regeln für schnellere Web 2.0 Anwendungen

Ich bin eben auf eine Powerpoint Präsentation von Steve Souders aus dem Yahoo Team gestoßen. Es geht um die Steigerung der Performance von hoch-frequentierten Webseiten.

Hier die Zusammenfassung der Regeln:

  1. Make fewer HTTP requests
  2. Use a CDN
  3. Add an Expires header
  4. Gzip components
  5. Put CSS at the top
  6. Move JS to the bottom
  7. Avoid CSS expressions
  8. Make JS and CSS external
  9. Reduce DNS lookups
  10. Minify JS
  11. Avoid redirects
  12. Remove duplicate scripts
  13. Turn off ETags
  14. Make AJAX cacheable and small

Insgesamt besteht die PPT aus 97 Folien und lohnt sich für Thorsten und Clemens (und alle anderen, die sich mit dem Thema beschäftigen) diese mal anzuschauen.

Virales Marketing und Word-of-Mouth

Ich habe eben von der Kongress Media GmbH eine Karte für die PreConference “Virales Marketing und Word of Mouth Werbung” bekommen. Beginn der Veranstaltung ist morgen (8.5) um 13:30. Die Karte wurde von der Dialog Solutions GmbH gesponsert. Vielen Dank. :-)

Unterschiede zwischen Web 0.5, Web 1.0 und Web 2.0

Ich lese gerade eine Projektarbeit der Fachhochschule Köln über Geschäftsmodelle im Web 2.0 und habe dort folgende Übersicht gefunden:
webgenerationen

Es ist eine Projektarbeit bestehend aus knapp 100 Seiten, leicht zu lesen und sehr gut gemacht.

Jetzt geht es endlich los!

So, jetzt ist es endlich soweit. Mein neuer Blog ist fertig.

Nachdem ich auf der re:publica 2007 beschlossen habe, auch einen eigenen Blog zu starten, habe ich gestern die passende Domain (http://ortw.in) registriert, WordPress + diverse Plugins installiert und bin jetzt fertig.

Morgen muss mir Dirk oder Clemens noch ein bisschen mit dem Layout helfen und alles ist perfekt.

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